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Diskussionen über das GMU-Gelände :

Stadtentwicklung

Christiane Laschinski (li.) und Martina Schnell (re.) am prägnanten Baum an der Kreishandwerkerschaft

Durch einen Vorstoß der Interessengemeinschaft Grüne Lunge Hofstede kommt wieder etwas Schwung in die öffentliche Diskussion um das ca. 14 ha große GMU-Gelände in Hofstede.

 

In der Debatte verweisen die Hofsteder Sozialdemokraten auf eine aktuelle Anfrage der Ratsfrau Martina Schmidt in der letzten Ratssitzung.

„In einem ersten Schritt geht es jetzt erst einmal darum, dass die Verwaltung offenlegt, was dort auf dem Gelände gerade eigentlich passiert und ob dabei alle Regeln eingehalten worden sind. Wenn man beobachtet, wie rigoros dort die Bäume gefällt worden sind, haben wir durchaus unsere Zweifel an der Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahmen. Außerdem wird der Privateigentümer sich ja Gedanken gemacht haben. Ich finde, er sollte da dann auch mit offenen Karsten spielen.“, berichtet Martina Schnell.

 

In einem zweiten Schritt ging es dann darum, zu erörtern welche Bebauung sich dort überhaupt realisieren ließe. Das GMU-Gelände sei sehr komplex. „Noch immer treten Altlasten zutage, noch immer ist die Sanierung nicht abgeschlossen, noch immer ist die Entwässerung des Geländes nicht geklärt.“, kommentiert Martina Schnell. Natürlich gehe es dabei auch um Natur- und Tierschutz. „Einige bedrohte Tierwesen haben hier auf dem Areal mittlerweile ein zu Hause gefunden. Es geht aber auch um die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner. Nicht zuletzt das Verkehrskonzept Hofstede hat auch noch mal deutlich gemacht, wie schwierig eine verkehrliche Erschließung ist. Das ist schon ein dickes Brett.“, fasst Martina Schnell (SPD) zusammen.

 

„Wir als SPD Hofstede setzen uns für eine ökologisch nachhaltige, sozialverträgliche,  städtebauliche und dennoch betriebswirtschaftlich sinnvolle Lösung ein. Das ist mit Sicherheit nicht einfach. Trotzdem sind wir der Interessensgemeinschaft Grüne Lunge Hofstede für ihren konstruktiven und zukunftsgerichteten Vorschlag sehr dankbar. Wir werden diesen in der weiteren Debatte auch gerne mit einbringen.“, sagt Lennart Schnell, Vorsitzender der SPD Hofstede.

 

Die Hofsteder Bezirksvertreterin Christiane Laschinski äußert ebenfalls ein Gedanken zur Zukunft des Geländes: „Gerade im vorderen Bereich, wo jetzt die Autos geparkt werden, könnten wir uns auch gut Wohnbebauung vorstellen. Ähnliche Wohnbauprojekte hat es auf kontaminierten Flächen in Bochum ja bereits gegeben. Man schaue sich nur einmal an, was in Bochum- Hiltrop auf dem Gelände der Zeche Lothringen geschaffen worden ist.“

 

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