Erinnern heißt nicht vergessen. Nicht vergessen heißt: Nie wieder

Veröffentlicht am 09.11.2025 in Gesellschaft

Gerade in Zeiten, in denen antidemokratische und menschenverachtende Kräfte bei Wahlen wieder Zuspruch finden, ist das Erinnern wichtiger denn je. Es ist unsere Verantwortung, nicht wegzusehen, einzustehen und Haltung zu zeigen – für Demokratie, Menschlichkeit und Solidarität.

Die kleinen, oft unscheinbaren Stolpersteine im Straßenbild sind Mahnmale gegen das Vergessen. Sie erinnern an Menschen, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden und mahnen uns, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist.

Wir als SPD Hofstede haben in unserem Stadtteil zwei Stolpersteine geputzt als Zeichen des Gedenkens und der Verantwortung.

Für Josef Langner, der gemeinsam mit anderen eine Widerstandsgruppe beim Bochumer Verein gründete und sich für die Rechte russischer Kriegsgefangener einsetzte. Er bewies Mut und Haltung. Für diese Haltung wurde er hingerichtet.

Für Hermann Hussmann, der als homosexueller Mann außerhalb der Norm des NS-Regimes stand. Er wurde gedemütigt, erniedrigt und verfolgt. Am Ende wurde er schließlich in den Tod getrieben, weil er war, wie er war.

Diese beiden Biografien stehen stellvertretend für viele Schicksale. Sie mahnen uns, aktiv einzutreten gegen Hass, Ausgrenzung und Intoleranz.

Auch heute erleben wir wieder Hetze gegen Minderheiten und Angriffe auf unsere demokratischen Werte. Darum gilt: Wir müssen Haltung zeigen. Für das Menschliche. In Hofstede. In Bochum. Überall.

 

 

Termine

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29.05.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr SPD Hofstede: Hofsteder Stadtteilparcours

01.06.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Altenbochumer Treff

11.06.2026, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr SPD Hofstede: offene Vorstandssitzung

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