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SPD Hofstede.

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SPD Hofstede und Riemke zu Gesprächen bei Amazon :

Arbeit und Wirtschaft

vl. Martina Schnell, Gabriele Schuh und Chistiane Laschinski

Seit Februar 2017 betreibt Amazon Logistics an der Meesmannstraße in einer ehemaligen Nokia-Halle auf 8.300 m2 sein drittgrößtes Verteilzentrum. Im Drei-Schicht-Betrieb an 6 Tagen in der Woche werden hier täglich bis zu 45.000 Pakete und Sendungen für Bochum und 13 weitere Revierstädte umgeschlagen. Rund 100 Mitarbeiter beschäftigt das amerikanische Versandhaus an diesem Standort.

Doch immer wieder gab und gibt es Beschwerden über den Betrieb in Bochum-Riemke.

„Um uns die Probleme vor Ort anzugucken und erklären zu lassen, haben wir als SPD Hofstede und Riemke am 25. Juni zu einer Ortsbegehung geladen. Diese sehr gut besuchte Aktion vor Ort hat deutliche Missstände offenbart.“, so der Vorsitzender der SPD Hofstede Lennart Schnell.

Festgestellt wurden unteranderem: eine starke Vermüllung des Stadtteils, zugeparkte Rad- und Fußwege, Lärm, chaotische Situation an den Ein- und Ausfahrten und waghalsige Überholungsmanöver. Außerdem wurden Auslieferungslisten mit persönlichen Daten sichergestellt.

Um diese und weitere Kritikpunkte direkt mit den Verantwortlichen bei Amazon zu diskutieren und möglichst gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten, trafen sich die beiden SPD-Ratsvertreterinnen Gabriele Schuh und Martina Schnell, die SPD-Bezirksvertreterin Christiane Laschinski und der Ortsvereinsvorsitzende Lennart Schnell mit dem Betriebsleiter Herrn Kryszannyak, dem stellvertretende Vertriebsleiter Herrn Zimmer und die für politische Kommunikation zuständige Frau Sandleben auf dem Gelände von Amazon an der Meesmannstraße.

„Das direkte Gespräch war und ist uns sehr wichtig“, betont die Bezirksvertreterin Christiane Laschinski „Wir sind dann auch sehr freundlich und aufgeschlossen empfangen worden“, berichtet sie weiter. Nach einer Führung über das Gelände seien die Arbeitsabläufe und die Arbeitspraxis anschaulich erläutert worden.

Im anschließenden fast einstündigen Gespräch sind dann von den Sozialdemokraten die Anliegen, Kritikpunkte und Missstände klar angesprochen und mit Fotos belegt worden.

SPD Ratsfrau aus Hofstede dazu: „In einem sehr sachlichen, aber auch sehr offenen und ehrlichem Gespräch, haben wir die Punkte genannt, die uns die Bürgerinnen und Bürger mit auf dem Weg geben haben. In dem Gespräch wurde sehr deutlich, dass auch Amazon kein Interesse an einem Konflikt mit der Nachbarschaft hat. Amazon möchte in Bochum als ein verantwortungsvolles, offenes und nachbarschaftliches Unternehmen wahrgenommen werden.“ Die sei immer wieder betont worden.

„Um dies auch in Zukunft stärker als bisher sicherzustellen ist uns ein Maßnahmen-Katalog vorgestellt worden. Dieser lässt sich grob in drei Punkte zusammenfassen: erstens will man das Gespräch mit den sieben Sub-Unternehmern suchen, die rund 350 Fahrer beschäftigen, und zweitens will man verstärkt selber Kontrollen durchführen. Drittens ist von Amazon ein Nachbarschaftsfrühstück ins Spiel gebracht worden. Dies soll versöhnen und die beiden Parteien einander näher bringen. Terminiert ist es für den 30. August 2018.“

Dies seien erste Schritte in die richtige Richtung, betonen die Bochumer Kommunalpolitiken. Aber man werde das auch in Zukunft genau beobachten.

Dazu die Riemker Ratsfrau Gabriele Schuh: „In wieweit Amazon wirklich Einfluss auf die sieben Sub-Unternehmer hat, ist mehr als fraglich. Wir behalten uns natürlich für den Fall, dass sich die Situation nicht merklich ändert, weitere Schritte vor.“

 

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