stilles Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt am Volkstrauertag

Veröffentlicht am 17.11.2024 in Gesellschaft

Am heutigen Volkstrauertag legten Vertreter der SPD-Ortsvereine Hofstede und Riemke gemeinsam einen Kranz am Ehrenmal auf dem Riemker Friedhof nieder. Sie gedachten der Millionen von Opfern, die in den Weltkriegen und anderen Konflikten ihr Leben verloren haben.

„Das Leid, das durch Hass und rechten Nationalismus von Deutschland aus in zwei Weltkriegen über die Welt gebracht wurde, darf niemals vergessen werden“, erklärt SPD-Ratsmitglied Martina Schnell aus Bochum-Hofstede. „Vor 110 Jahren, im Jahr 1914, brach der Erste Weltkrieg aus und stürzte die Welt in ein beispielloses Chaos. Millionen von Menschen verloren ihr Leben – auch aus unserer Mitte aus Hofstede und Riemke. Ganz Europa stand in der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts am Abgrund.“

Auch SPD-Ratsmitglied Jörg-Uwe Kuberski aus Riemke äußert sich tief betroffen: „Wir sehen heute, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen. Der brutale russische Überfall auf die Ukraine zeigt, dass Frieden und Sicherheit in Europa keine Selbstverständlichkeit sind. Es erfüllt uns mit Trauer und Bestürzung, dass erneut Krieg auf unserem Kontinent herrscht.“

Die SPD-Ratsmitglieder betonten die Bedeutung von Gedenktagen wie dem Volkstrauertag, um das Bewusstsein für die Schrecken des Krieges wachzuhalten und sich für eine friedliche Zukunft zu engagieren. „Wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und dass wir alle eine Verantwortung tragen, ihn zu bewahren“, so Martina Schnell und Jörg-Uwe Kuberski.

Die SPD aus den beiden nördlichen Stadtteilen sieht auch die Sorge vieler Menschen, dass Europa wie 1914 wieder in einen Flächenbrand hineinzutaumeln droht. „Die Ängste der Menschen sind berechtigt“, sagt Luca Kruppa, Vorsitzender der SPD Riemke. „Die Eskalation der Gewalt in der Ukraine und die Spannungen in anderen Teilen der Welt lassen uns mit Sorge auf die Zukunft blicken. Sie verpflichten uns zu Völkerverständigung und wohl überlegten Handlungen. Olaf Scholz hat diese Rolle gut übernommen.“

Lennart Schnell, Vorsitzender der SPD Hofstede ergänzt: „Doch wir dürfen nicht verzweifeln. Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Gemeinsam wolle man dafür arbeiten, dass Hass und Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft haben. Lennart Schnell: „Lasst uns im Gedenken an die Opfer der Vergangenheit die Zukunft mit Hoffnung und Zuversicht gestalten.“

 

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