Bereits im abgelaufenen Jahr 2020 wurden der Gehweg an der Straße „Bei der Horst“ und der Verbindungsweg zu den Grummer Teichen erneuert. Ein schöner gepflasterter Weg mit Bank und mehreren Abfalleimern. Damit können die Anwohner jetzt ohne durch Pfützen hüpfen zu müssen, trockenen und sauberen Fußes zu den Grummer Teichen gelangen. Gut für die Menschen, gut für Hofstede.
Herzliche Einladung zum ersten digitalen Bürgerdialog. Thema: Sicherheit für Fußgänger*innen in Hamme, Hofstede und Hordel. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten. Nach erfolgter Anmeldung senden wir die Zugangsdaten zu.
Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Wir möchten uns bei allen bedanken, die in diesem Jahr uns unterstützt haben oder gemeinsam mit uns für unseren Stadtteil Hofstede angepackt haben.
Wir wünschen allen Hofstederinnen und Hofstedern eine besinnliche Adventszeit, friedvolle Weihnachten und für das neue Jahr 2020 alles Gute - vor allem Gesundheit!
Diesen kleinen Weihnachtsgruß haben wir am Wochenende als Postkarte auch in die Hofsteder Häuser und Wohnungen gebracht.
Martina Schnell ist sauer. „Jahrelang werden die Bürgerinnen und Bürger in Hofstede und Hordel nun schon vertröstet. Eigentlich sollten die Zwei-Bäche-Brücke und die Brücke über den Hüller Bach längst wieder für Fußgänger frei sein. Jetzt hat die Stadt aber weitere Verzögerungen bekannt gegeben“, erklärt die SPD-Ratsfrau für Hofstede.
„Die Brücken im Grünzug Nord waren sehr beliebte und wichtige Abkürzungen für die Menschen in unseren Stadtteilen“, erklärt das Hordeler Ratsmitglied Jörg Laftsidis. „Deswegen haben wir uns sehr darüber gefreut, als die Verwaltung erklärt hat, die Brücken sollten Ende des Jahres wieder freigeben werden“, sagt Laftsidis. „Daraus wird nun nichts.“
„Am Anfang hat die Stadt noch erklärt, dass das Geld fehlen würde, um die Brücken zu sanieren“, so Martina Schnell. „Daraufhin haben wir als Koalition 800.000 Euro im Haushalt bereit gestellt, damit die Menschen die Brücken wieder nutzen können. Jetzt, wo das Geld da ist, kann die Stadt die Brücken trotzdem nicht erneuern. Schuld sei die Emschergenossenschaft“, erklärt Schnell.
Bauarbeiten erst 2025 möglich
„Laut einer Mitteilung der Verwaltung soll am Hüller Bach ein Abwasserkanal entstehen, was die Erneuerung der Brücke bis zum Jahr 2022 verschiebt. Bei der Zwei-Bäche-Brücke sieht es noch schlimmer aus: Die Emschergenossenschaft möchte den Marbach verändern, er könnte zum Beispiel breiter werden. Aus diesem Grund kann die Stadt die Brücke noch nicht neu bauen. Erst 2025 sollen die Brückenarbeiten beginnen“, erklärt Martina Schnell.
„Trotz der schlechten Nachrichten gibt es auch etwas Gutes“, sagt Jörg Laftsidis. Die Stadt möchte den Belag der Zwei-Bäche-Brücke provisorisch erneuern“, so Laftsidis. „Diese Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein, damit Fußgänger und Radfahrer die Brücke wieder nutzen können“, sagt Martina Schnell. „Wir sind zwar noch skeptisch, hoffen aber das Beste und begleiten die weiteren Arbeiten kritisch.“
Quartiersmanagerin Heike Rößler ist seit fünf Jahren in Hofstede aktiv, vernetzt lokale Akteure und initiiert verschiedene Projekte. „Zwischendurch sah es aber nicht gut aus für die Stadtteilarbeit“, sagt Martina Schnell, SPD-Ratsfrau für Hofstede. „Das vom deutschen Hilfswerk geförderte Projekt wäre fast still und heimlich ausgelaufen, da Geld fehlte. Jetzt gibt es aber eine gute Nachricht: Die Quartiersentwicklung ist für zwei weitere Jahre sichergestellt.“
An der Fortsetzung des Projektes ist Martina Schnell nicht ganz unschuldig. „Als ich vom nahenden Ende der Quartiersarbeit gehört habe, habe ich sofort reagiert – zum Glück rechtzeitig. Die SPD hat das nötige Geld für das Quartiersmanagement in Hofstede mit einem Antrag im Haushalt zur Verfügung gestellt“, erklärt die Ratsfrau.
„Die engagierte Arbeit von Frau Rößler ist in unserem Stadtteil auf echte Begeisterung gestoßen und hat viel bewirkt“, sagt Martina Schnell. „Die Stadtteilspaziergänger haben sich gegründet, ein Stadtteilcafé wurde eingerichtet und die Hofsteder Runde verstetigt. Jetzt kann Frau Rößler ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen und im Quartier noch mehr bewegen.“