
In Hofstede bewegt sich was: Das alte Gut Marmelshagen an der Adresse Marmelshagen 12 wird derzeit abgerissen. Jahrelang war die Schrottimmobilie ein sichtbarer Schandfleck im Wohnquartier rund um die Poststraße und die Straße Marmelshagen. Viele Anwohner haben unter dem Zustand des Gebäudes gelitten.
Die SPD Hofstede hatte die Problemimmobilie immer wieder in die politischen Beratungen eingebracht, zuletzt mit einer Anfrage in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte im Juni 2025. Damals teilte die Verwaltung mit, dass das Gebäude im städtischen Verdachtsimmobilien-Kataster erfasst sei. Zu konkreten Planungen des Eigentümers lägen jedoch keine Informationen vor. Man wolle aber die Initiative der SPD aufgreifen und auf den Eigentümer zugehen.
„Es ist gut, dass sich hier nun endlich etwas bewegt und der Schandfleck verschwindet“, erklärt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell. „Wir sind seit Jahren an dem Thema dran und haben immer wieder nachgehakt. Unsere Initiative und unsere Beharrlichkeit machen sich nun bezahlt. Der Abriss ist ein wichtiges Signal für das gesamte Quartier.“
Auch die Hofsteder Bezirksvertreterin Christiane Laschinski betont: „Jetzt kommt es darauf an, dass die weitere Entwicklung gut geplant wird und sich harmonisch in die Nachbarschaft einfügt. Wir setzen uns für eine nachbarschaftsverträgliche Wohnbebauung ein, die das bestehende Wohngebiet sinnvoll ergänzt.“
In der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 05. März hat die SPD-Fraktion erneut eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Dabei geht es unter anderem um den aktuellen Sachstand, mögliche Bauvoranfragen, bereits erteilte Genehmigungen sowie die planungsrechtliche Grundlage für eine künftige Nutzung. Außerdem möchte die SPD wissen, warum die Politik in Bochum nicht frühzeitig über den geänderten Sachstand informiert wurde.
„Wir erwarten Transparenz über die weiteren Schritte. Für uns ist klar: Eine Entwicklung mit Wohnbebauung, die sich gut in das Quartier integriert, wäre an dieser Stelle sinnvoll“, so Martina Schnell.
Die SPD Hofstede und die beiden SPD-Vertreterinnen der Kommunalpolitik werden den Prozess weiterhin aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass auf dem Gelände des ehemaligen Guts Marmelshagen eine gute Lösung für Hofstede entsteht.




