
Die SPD setzt sich für mehr Wohnraum in Hofstede ein.
Für die 4. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 5. März 2026 regt die Kooperation aus SPD, Grünen und Linken an, den Bebauungsplan 702 dahingehend zu ändern, dass die Flächen entlang der Herzogstraße künftig als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen werden. Ziel ist die Schaffung eines urbanen Wohngebiets mit einem ausgewogenen Mix aus öffentlich-gefördertem und freifinanziertem Wohnungsbau.
Der bisherige Bebauungsplan aus dem Jahr 1998 sieht entlang der Herzogstraße ein Mischgebiet und ein Gewerbegebiet vor. Die Entwicklung der letzten 28 Jahre zeigt jedoch, dass Hofstede auch zusätzlichen Wohnraum benötigt. So befinden sich im östlichen Teil bereits jetzt ein Kinderspielplatz, eine städtische Kindertageseinrichtung und nichtstörendes Kleingewerbe. Im Westen stehen aufgegebene Gewerbehallen.
„Die Lage bietet aus unserer Sicht gute Voraussetzungen für neues Wohnen im Stadtteil. Kita, Spielplatz, Jugendtreff, Hannibal-Center und die Straßenbahn sind fußläufig erreichbar. So kann ein lebendiges, urbanes Quartier entstehen, das gut in die Nachbarschaft integriert ist.“, sagt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell (SPD).
Bezirksvertreterin Christiane Laschinski (SPD) ergänzt: „Mit der Änderung des Bebauungsplans 702 regen wir an, die rechtlichen Grundlagen anzupassen, um dieses Projekt umsetzen zu können. Es geht darum, nachhaltigen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die bestehenden sozialen Einrichtungen zu stärken.“
Als SPD könne man sich auch vorstellen, dass der von der Bundesregierung beschlossene Bau-Turbo hier zum Einsatz komme, um zügig neuen Wohnraum zu schaffen.
Die SPD Hofstede verschließt sich aber auch nicht, Teile des Gebiets für weiteres nichtstörendes Gewerbe zu öffnen. „Wir stehen auch weiterhin für die gute wirtschaftliche Entwicklung Bochums. Für uns in Hofstede ist Wohnen und Gewerbe an vielen Stellen im Stadtteil bereits Alltag. Die alte GEA Verwaltung zum Beispiel steht seit Jahren leer.“, so der Vorsitzende Lennart Schnell.
Insgesamt freut sich die SPD Hofstede, dass Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit nun mit der Anregung das Gelände an der Herzogstraße in den Blick nehmen. Als SPD Hofstede sei man sich einig, dass das Gebiet großes Potenzial bietet, dass bisher nicht gehoben wird. „Das wollen wir ändern. Wir stehen für eine Politik des Fortschritts und der Zukunft. Auch hier in Hofstede an der Herzogstraße.“, so die Hofsteder SPD-Vertreter.




