gemeinsame Lösungen für mehr Ordnung & Sicherheit an der Poststraße

Veröffentlicht am 26.02.2026 in Stadtentwicklung

Die SPD Hofstede hat in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte die Situation auf der kleinen Parkplatzfläche am Ende der abgebundenen Poststraße gegenüber der Hausnummer 197 thematisiert. Hintergrund sind wiederholte Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich dort insbesondere in den Sommermonaten bis spät in den Abend Gruppen versammeln, Alkohol konsumieren und Müll hinterlassen. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem der katholische Kindergarten Nikolaus-von-Flüe.

Gleichzeitig plant die BOGESTRA auf einem Teil der Fläche die Errichtung eines Toilettenhäuschens für ihre Beschäftigten.

Nach Angaben der Verwaltung sei dort die Errichtung eines Toilettenhäuschens mit den Maßen von etwa 2,50 x 1,60 x 2,80 Metern in der ersten Parkbucht zur Haltestelle Hordeler Straße vorgesehen. Die Arbeiten würden voraussichtlich zwischen März und November 2026 ausgeführt.

Eine zusätzliche Beleuchtung, wie es die SPD anregt, sei nach Auskunft der Verwaltung nicht geplant. Die Straße gelte als ausreichend beleuchtet. Da es sich bei dem Parkplatz um ein Privatgrundstück handele, seien weder Stadt noch BOGESTRA für eine Beleuchtung zuständig.

Auch die Idee einer Installation von Abfallbehältern sei nicht vorgesehen, da hierfür ebenfalls keine Zuständigkeit bestehe.

Zum angrenzenden städtischen Grünstreifen habe die Verwaltung mitgeteilt, es handele sich um Straßenbegleitgrün, das turnusmäßig gepflegt werde. Da dort Ziergehölze verpflanzt seien, sei ein stärkerer Rückschnitt nur begrenzt möglich. Eine freie Sicht von der Dorstener Straße auf die Poststraße könne nicht sichergestellt werden.

Für die SPD Hofstede sind diese Antworten nicht zufriedenstellend.

„Wir nehmen die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst. Wenn sich dort regelmäßig Müll ansammelt, wenn es zu nächtlicher Unruhe kommt und sogar Polizei- oder Rettungseinsätze stattfinden, dann kann man sich nicht hinter Zuständigkeitsfragen verstecken. Wir haben konkrete Lösungsansätze mit verhältnismäßig geringem Aufwand geliefert. Dass diese nun alle abgelehnt werden, ist ein starkes Stück“, erklärt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell (SPD).

Auch die Hofsteder Bezirksvertreterin Christiane Laschinski macht deutlich: „Gerade mit Blick auf den benachbarten Kindergarten erwarten wir, dass alle Beteiligten im Sinne des Stadtteils zusammenarbeiten. Es geht um Sauberkeit, Sicherheit und ein gutes Miteinander.“

Die SPD Hofstede fordert daher Stadt, Eigentümer und BOGESTRA auf, gemeinsam nach praktikablen Lösungen zu suchen. Dazu könnten Gespräche über eine bessere Einsehbarkeit, präventive Maßnahmen gegen Vermüllung oder auch ordnungsrechtliche Ansätze gehören.

Zugleich äußert die SPD den Wunsch, dass städtische Gesellschaften und Verwaltung solche Bauvorhaben künftig frühzeitig proaktiv in die politischen Gremien einbringen. Dazu Martina Schnell: „Solche Projekte betreffen immer auch das direkte Wohnumfeld. Hier erwarten wir eine transparente Information der Politik und eine frühzeitige Einbindung.“

Die SPD Hofstede wird das Thema weiter aufmerksam begleiten und erneut auf die Tagesordnung bringen, wenn sich keine Verbesserungen abzeichnen. Ziel bleibt eine tragfähige Lösung im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Einrichtungen im Umfeld.

 

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04.05.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Altenbochumer Treff

29.05.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr SPD Hofstede: Hofsteder Stadtteilparcours

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