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04.03.2026 in Stadtentwicklung

In Hofstede bewegt sich was: Das alte Gut Marmelshagen an der Adresse Marmelshagen 12 wird derzeit abgerissen. Jahrelang war die Schrottimmobilie ein sichtbarer Schandfleck im Wohnquartier rund um die Poststraße und die Straße Marmelshagen. Viele Anwohner haben unter dem Zustand des Gebäudes gelitten.
Die SPD Hofstede hatte die Problemimmobilie immer wieder in die politischen Beratungen eingebracht, zuletzt mit einer Anfrage in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte im Juni 2025. Damals teilte die Verwaltung mit, dass das Gebäude im städtischen Verdachtsimmobilien-Kataster erfasst sei. Zu konkreten Planungen des Eigentümers lägen jedoch keine Informationen vor. Man wolle aber die Initiative der SPD aufgreifen und auf den Eigentümer zugehen.
„Es ist gut, dass sich hier nun endlich etwas bewegt und der Schandfleck verschwindet“, erklärt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell. „Wir sind seit Jahren an dem Thema dran und haben immer wieder nachgehakt. Unsere Initiative und unsere Beharrlichkeit machen sich nun bezahlt. Der Abriss ist ein wichtiges Signal für das gesamte Quartier.“
Auch die Hofsteder Bezirksvertreterin Christiane Laschinski betont: „Jetzt kommt es darauf an, dass die weitere Entwicklung gut geplant wird und sich harmonisch in die Nachbarschaft einfügt. Wir setzen uns für eine nachbarschaftsverträgliche Wohnbebauung ein, die das bestehende Wohngebiet sinnvoll ergänzt.“
In der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 05. März hat die SPD-Fraktion erneut eine Anfrage an die Verwaltung gestellt. Dabei geht es unter anderem um den aktuellen Sachstand, mögliche Bauvoranfragen, bereits erteilte Genehmigungen sowie die planungsrechtliche Grundlage für eine künftige Nutzung. Außerdem möchte die SPD wissen, warum die Politik in Bochum nicht frühzeitig über den geänderten Sachstand informiert wurde.
„Wir erwarten Transparenz über die weiteren Schritte. Für uns ist klar: Eine Entwicklung mit Wohnbebauung, die sich gut in das Quartier integriert, wäre an dieser Stelle sinnvoll“, so Martina Schnell.
Die SPD Hofstede und die beiden SPD-Vertreterinnen der Kommunalpolitik werden den Prozess weiterhin aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass auf dem Gelände des ehemaligen Guts Marmelshagen eine gute Lösung für Hofstede entsteht.
26.02.2026 in Stadtentwicklung

Die SPD setzt sich für mehr Wohnraum in Hofstede ein.
Für die 4. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 5. März 2026 regt die Kooperation aus SPD, Grünen und Linken an, den Bebauungsplan 702 dahingehend zu ändern, dass die Flächen entlang der Herzogstraße künftig als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen werden. Ziel ist die Schaffung eines urbanen Wohngebiets mit einem ausgewogenen Mix aus öffentlich-gefördertem und freifinanziertem Wohnungsbau.
Der bisherige Bebauungsplan aus dem Jahr 1998 sieht entlang der Herzogstraße ein Mischgebiet und ein Gewerbegebiet vor. Die Entwicklung der letzten 28 Jahre zeigt jedoch, dass Hofstede auch zusätzlichen Wohnraum benötigt. So befinden sich im östlichen Teil bereits jetzt ein Kinderspielplatz, eine städtische Kindertageseinrichtung und nichtstörendes Kleingewerbe. Im Westen stehen aufgegebene Gewerbehallen.
„Die Lage bietet aus unserer Sicht gute Voraussetzungen für neues Wohnen im Stadtteil. Kita, Spielplatz, Jugendtreff, Hannibal-Center und die Straßenbahn sind fußläufig erreichbar. So kann ein lebendiges, urbanes Quartier entstehen, das gut in die Nachbarschaft integriert ist.“, sagt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell (SPD).
Bezirksvertreterin Christiane Laschinski (SPD) ergänzt: „Mit der Änderung des Bebauungsplans 702 regen wir an, die rechtlichen Grundlagen anzupassen, um dieses Projekt umsetzen zu können. Es geht darum, nachhaltigen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die bestehenden sozialen Einrichtungen zu stärken.“
Als SPD könne man sich auch vorstellen, dass der von der Bundesregierung beschlossene Bau-Turbo hier zum Einsatz komme, um zügig neuen Wohnraum zu schaffen.
Die SPD Hofstede verschließt sich aber auch nicht, Teile des Gebiets für weiteres nichtstörendes Gewerbe zu öffnen. „Wir stehen auch weiterhin für die gute wirtschaftliche Entwicklung Bochums. Für uns in Hofstede ist Wohnen und Gewerbe an vielen Stellen im Stadtteil bereits Alltag. Die alte GEA Verwaltung zum Beispiel steht seit Jahren leer.“, so der Vorsitzende Lennart Schnell.
Insgesamt freut sich die SPD Hofstede, dass Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit nun mit der Anregung das Gelände an der Herzogstraße in den Blick nehmen. Als SPD Hofstede sei man sich einig, dass das Gebiet großes Potenzial bietet, dass bisher nicht gehoben wird. „Das wollen wir ändern. Wir stehen für eine Politik des Fortschritts und der Zukunft. Auch hier in Hofstede an der Herzogstraße.“, so die Hofsteder SPD-Vertreter.
26.02.2026 in Stadtentwicklung

Die SPD Hofstede hat in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte die Situation auf der kleinen Parkplatzfläche am Ende der abgebundenen Poststraße gegenüber der Hausnummer 197 thematisiert. Hintergrund sind wiederholte Hinweise aus der Bevölkerung, dass sich dort insbesondere in den Sommermonaten bis spät in den Abend Gruppen versammeln, Alkohol konsumieren und Müll hinterlassen. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem der katholische Kindergarten Nikolaus-von-Flüe.
Gleichzeitig plant die BOGESTRA auf einem Teil der Fläche die Errichtung eines Toilettenhäuschens für ihre Beschäftigten.
Nach Angaben der Verwaltung sei dort die Errichtung eines Toilettenhäuschens mit den Maßen von etwa 2,50 x 1,60 x 2,80 Metern in der ersten Parkbucht zur Haltestelle Hordeler Straße vorgesehen. Die Arbeiten würden voraussichtlich zwischen März und November 2026 ausgeführt.
Eine zusätzliche Beleuchtung, wie es die SPD anregt, sei nach Auskunft der Verwaltung nicht geplant. Die Straße gelte als ausreichend beleuchtet. Da es sich bei dem Parkplatz um ein Privatgrundstück handele, seien weder Stadt noch BOGESTRA für eine Beleuchtung zuständig.
Auch die Idee einer Installation von Abfallbehältern sei nicht vorgesehen, da hierfür ebenfalls keine Zuständigkeit bestehe.
Zum angrenzenden städtischen Grünstreifen habe die Verwaltung mitgeteilt, es handele sich um Straßenbegleitgrün, das turnusmäßig gepflegt werde. Da dort Ziergehölze verpflanzt seien, sei ein stärkerer Rückschnitt nur begrenzt möglich. Eine freie Sicht von der Dorstener Straße auf die Poststraße könne nicht sichergestellt werden.
Für die SPD Hofstede sind diese Antworten nicht zufriedenstellend.
„Wir nehmen die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst. Wenn sich dort regelmäßig Müll ansammelt, wenn es zu nächtlicher Unruhe kommt und sogar Polizei- oder Rettungseinsätze stattfinden, dann kann man sich nicht hinter Zuständigkeitsfragen verstecken. Wir haben konkrete Lösungsansätze mit verhältnismäßig geringem Aufwand geliefert. Dass diese nun alle abgelehnt werden, ist ein starkes Stück“, erklärt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell (SPD).
Auch die Hofsteder Bezirksvertreterin Christiane Laschinski macht deutlich: „Gerade mit Blick auf den benachbarten Kindergarten erwarten wir, dass alle Beteiligten im Sinne des Stadtteils zusammenarbeiten. Es geht um Sauberkeit, Sicherheit und ein gutes Miteinander.“
Die SPD Hofstede fordert daher Stadt, Eigentümer und BOGESTRA auf, gemeinsam nach praktikablen Lösungen zu suchen. Dazu könnten Gespräche über eine bessere Einsehbarkeit, präventive Maßnahmen gegen Vermüllung oder auch ordnungsrechtliche Ansätze gehören.
Zugleich äußert die SPD den Wunsch, dass städtische Gesellschaften und Verwaltung solche Bauvorhaben künftig frühzeitig proaktiv in die politischen Gremien einbringen. Dazu Martina Schnell: „Solche Projekte betreffen immer auch das direkte Wohnumfeld. Hier erwarten wir eine transparente Information der Politik und eine frühzeitige Einbindung.“
Die SPD Hofstede wird das Thema weiter aufmerksam begleiten und erneut auf die Tagesordnung bringen, wenn sich keine Verbesserungen abzeichnen. Ziel bleibt eine tragfähige Lösung im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Einrichtungen im Umfeld.
26.02.2026 in Stadtentwicklung

In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat die Verwaltung auf eine Anfrage der SPD zur Zukunft der ehemaligen Epiphanias-Kirche an der Dorstener Straße in Hofstede geantwortet.
Nach Angaben der Verwaltung sei die Kirche, vielen als Autobahnkirche bekannt, inzwischen an einen privaten Käufer veräußert worden. Der neue Eigentümer stehe bereits in engem Austausch mit der Stadtverwaltung. Geplant sei eine Umnutzung zu einem Veranstaltungszentrum. Sobald der Verwaltung ein entsprechender Entwurf vorliege, würden die zuständigen politischen Gremien informiert und das Konzept vorgestellt.
Weiter, so die Verwaltung, stehe die Epiphanias-Kirche seit 2005 unter Denkmalschutz. Das Gebäude aus den Jahren 1929/1930 sei aus architekturgeschichtlichen Gründen geschützt und eines der wenigen Beispiele aus der Übergangszeit zwischen Jugendstil und Moderne. Der Denkmalschutz umfasse neben der Kirche auch den Kirchturm, den Pfarrsaal, das Pfarrhaus sowie die historische Ausstattung.
„Wir bedauern sehr, dass die Kirche als kirchlicher Standort aufgegeben wurde. Für viele Hofstederinnen und Hofsteder war sie über Jahrzehnte ein wichtiger Ort des Glaubens und der Begegnung“, erklärt das Hofsteder Ratsmitglied Martina Schnell (SPD). „Gleichzeitig ist es wichtig, dass das Gebäude nicht leersteht, sondern eine neue Nutzung erhält, die Leben in das Ensemble bringt.“
Eine Umnutzung zu einem Veranstaltungsraum gehe nach Einschätzung der Verwaltung voraussichtlich nur mit geringfügigen Eingriffen in den Grundriss einher, sodass eine denkmalverträgliche Lösung möglich erscheine. Die planungsrechtliche Zulässigkeit beurteile sich nach § 34 Baugesetzbuch, die baurechtlichen Fragen befänden sich derzeit noch in Klärung. Vor Beginn möglicher Maßnahmen müsse zudem eine denkmalrechtliche Erlaubnis eingeholt werden. Die Verwaltung habe den Eigentümer auf die Schutzwürdigkeit und die Notwendigkeit eines sensiblen Umgangs mit der historischen Bausubstanz hingewiesen und begleite den weiteren Prozess.
Die Hofsteder Bezirksvertreterin Christiane Laschinski betont: „Für uns als SPD Hofstede steht der Erhalt des Baudenkmals klar im Vordergrund. Die Epiphanias-Kirche ist ein prägendes Gebäude in unserem Stadtteil. Es ist gut, dass Verwaltung und Eigentümer bereits im Gespräch sind und der Denkmalschutz von Anfang an berücksichtigt wird. Es wäre bedauerlich, würde das Baudenkmal verwahrlosen und der Denkmalwert verloren gehen. Eine neue Schrottimmobilie in Hofstede darf dieses Areal jedenfalls nicht werden.“
Die SPD Hofstede werde den weiteren Prozess aufmerksam und konstruktiv begleiten. Ziel bleibe eine Lösung, die den Charakter des denkmalgeschützten Ensembles wahre und zugleich eine sinnvolle, nachhaltige Nutzung für Hofstede ermögliche.
26.01.2026 in Verkehr

Die Hofsteder Straßenbahnhaltestelle Hordeler Straße liegt mitten in der stark befahrenen Dorstener Straße. Immer wieder haben Bürgerinnen und Bürger aus Hofstede darauf hingewiesen, dass die Rotphase für Fußgänger an dieser Stelle zu lang ist. Besonders gefährlich wird es, wenn Menschen versuchen, noch schnell die Straßenbahn zu erreichen. Zudem nutzen viele Schulkinder, Kindergartenkinder und Besucher des Sportplatzes den Überweg, sodass das Risiko von Unfällen hoch ist.
Auf Nachfrage der SPD Hofstede in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat die Verwaltung nun Stellung genommen. Demnach wird die Ampelanlage derzeit nicht als besonders dringlich eingestuft. „Wir können nicht nachvollziehen, warum aus der Gemengelage Schule, Kindergarten, Sportplatz, Sparkasse und Kirche bisher keine höhere Priorität abgeleitet wurde. Untersuchungen der Stadt zeigen, dass hier eine Stadtteilzentrum entstanden ist und weiter gestärkt werden muss.“, erklärt Ratsmitglied Martina Schnell. „Umso wichtiger ist es, dass die Verwaltung die Erneuerung der Anlage jetzt infolge unserer Anfrage vormerkt und ggf. vorziehen wird.“
Die Verwaltung hat außerdem mitgeteilt, dass im Zuge einer Erneuerung die Grünphasen für Fußgänger und Straßenbahn besser aufeinander abgestimmt werden könnten. „Es ist gut, dass eine automatische Anforderung der Fußgängersignale durch die Straßenbahn vorgesehen werden kann. So stärken wir den ÖPNV und Fußgänger.“, ergänzt Bezirksvertreterin Christiane Laschinski.
Darüber hinaus wird der Überweg über die Gleise im Rahmen einer Erneuerung künftig eine klare Signalisierung mit Rot erhalten. Die Straßenbahn bekommt gleichzeitig eine Signalisierung, die nur dann Grün zeigt, wenn die Fußgänger rot haben. Dies erhöht die Sicherheit deutlich.
„Das ist ein Erfolg des Kümmerns hier in Hofstede. Durch unsere Initiative gehen wir einen ersten Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Haltestelle Hordeler Straße. Wir werden die Umsetzung aber genau im Auge behalten, damit die Verbesserung für die Hofstederinnen und Hofsteder auch umgesetzt wird und nicht nur eine Papierlösung bleibt“, betont Vorsitzender Lennart Schnell.
16.03.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Altenbochumer Treff: Vorstandswahlen
25.03.2026, 18:00 Uhr Mitgliederversammlung, SPD Bochum Hamme
26.03.2026, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr SPD Hofstede: Jahreshauptversammlung